Bilanz 2015: Volksbank Kur- und Rheinpfalz präsentiert erneut sehr gute Zahlen

Stabile Eigenkapitalsituation und niedrige Kostenquote – geschäftliches Umfeld bleibt herausfordernd

Im Jahr 2015 konnte die Volksbank Kur- und Rheinpfalz erneut ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Am vergangenen Freitag präsentierte der Vorstand um Sprecher Rudolf Müller gute Zahlen aus fast allen Geschäftsbereichen, die die Position der Volksbank Kur- und Rheinpfalz unter den Top-20 der größten deutschen Genossenschaftsbanken weiter festigen.


von links Till Meßmer, Rudolf Müller (Vorstandssprecher), Dirk Borgartz (stellv. Vorstandssprecher), Winfried Szkutnik

Bilanzsumme erstmals über drei Milliarden Euro

Sein persönliches Highlight des zurückliegenden Geschäftsjahres war im September, nach 2-jähriger, aufwendiger Renovierung des unter Denkmalschutz stehenden Anwesens, die Eröffnung der Villa Körbling zum „Private Banking“ Beratungszentrum gewesen, so Vorstandssprecher Rudolf Müller. Über 3.000 Besucher am Eröffnungswochenende waren voll des Lobes über die liebevoll restaurierten Räumlichkeiten und die gelungene Gebäudesanierung. In geschäftlicher Hinsicht konnte die Volksbank Kur- und Rheinpfalz 2015 an den Wachstumstrend der vergangenen Jahre anknüpfen. Die Bilanzsumme wuchs gegenüber dem Vorjahr um 9,1 % und lag damit erstmals über der Marke von drei Mrd. Euro. Die Kundeneinlagen stiegen um 8,6 % auf nun rund 2,2 Mrd. Euro, das Neukreditvolumen legte erneut kräftig zu und wuchs gegenüber dem Vorjahr um 10,9 % auf ca. 610 Millionen Euro. Angesichts des starken Wachstums in den Vorjahren sei dies alles andere als ein Selbstläufer, sondern das Ergebnis engagierter Arbeit, wie Vorstandsmitglied Till Meßmer betonte. Gegenläufig zum bundesweiten Branchentrend konnte dabei die gewerbliche Kreditvergabe weiter ausgebaut werden. Etwa 60 % der Neukredite entfielen auf Unternehmen, 40 % auf Privatkunden.

Weiterhin sehr hohe Immobiliennachfrage

Bei den vermittelten Bausparverträgen konnte sich die Volksbank Kur- und Rheinpfalz mit einem Volumen von 102,1 Millionen Euro auf einem hohen Niveau stabilisieren. Im Lebensversicherungssegment konnte das Niveau des Vorjahres hingegen nicht gehalten werden. Dies liege insbesondere an der sinkenden Garantieverzinsung, so der stellvertretende Vorstandssprecher Dirk Borgartz, weshalb bei dieser Anlageform mittlerweile auch verstärkt die Risikoabsicherung im Fokus stehe. Das Volumen der vermittelten Immobilien stieg hingegen um 13 % auf 51 Millionen Euro, der Wertpapierbestand um 8 % auf 871 Millionen Euro und die Wertpapierumsätze sogar um mehr als 30 % auf 285 Millionen Euro.

Erneut Bestnote im BVR-Ranking

Vorstandsmitglied Winfried Szkutnik präsentierte die aktuellen Bewertungen der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, die in allen Bereichen gute bis sehr gute Ergebnisse zeigen. Damit erzielte die Bank erneut die Bestnote im Bewertungsschema des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken, bei dem die Vermögens-, Risiko- und Ertragslage betrachtet werden.

Ein zentrales Kriterium ist dabei die Eigenkapitalquote. Mit einer Gesamtkapitalkennziffer von
18,28 % übertrifft hierbei die Volksbank Kur- und Rheinpfalz die Pflichtquote gemäß Basel III deutlich. Hinzu kommt eine Kostenquote von nur 55,7 % – dies bedeutet, dass für einen Euro Ertrag 55,7 Cent aufgewendet werden müssen.

Online und Mobile Banking sind mittlerweile die größte Volksbank-„Filiale“ – persönliche Beratung vor Ort weiterhin gefragt

Einen deutlichen Anstieg verzeichnete die Volksbank bei der Zahl der geführten Online-Konten. „Bei unseren gewerblichen Kunden ist es bereits normal, Bankgeschäfte online abzuwickeln, und auch bei den Privatkunden wird dies immer gängiger – insbesondere die Bankgeschäfte über das Smartphone nehmen zu“, so Borgartz. „Als Volksbank werden wir diesem Trend gerecht, beispielsweise mit den kostenlosen VR-Banking-Apps, die wir mit einer persönlichen telefonischen Beratung verbinden.“ Doch während die laufenden Bankgeschäfte immer häufiger online erledigt würden, sei bei komplexeren Fragen die persönliche Beratung vor Ort nach wie vor sehr gefragt. „Die Frage ‚Online oder Filiale?‘ ist kein ‚Entweder-oder‘, sondern eher ein ‚Sowohl-als-auch‘“, so Borgartz. Die Volksbank investiert deswegen auch künftig stark in die Modernisierung und Optimierung ihres Filialnetzes – im Jahr 2016 ist der Umbau der Filialen in Oftersheim und Römerberg-Heiligenstein an der Reihe.

Vorstandssprecher Müller: „Für das Jahr 2016 gut aufgestellt“

In den kommenden Jahren seien es vor allem die anhaltenden Niedrigzinsen und die wachsenden regulatorischen Anforderungen, die sich auf die Bankbilanzen belastend auswirken werden. Vor diesem Hintergrund seien auch die Fusionen der Volksbank mit anderen Genossenschaftsbanken der Region in den letzten Jahren absolut richtig gewesen. „Wir glauben, dass der Wind rauer wird, doch wir sind für das Jahr 2016 und darauf folgende Jahre gut aufgestellt und blicken trotz des schwierigen Umfeldes mit einem Grundoptimismus in die Zukunft“, so Müller.

Um künftigen Herausforderungen zu begegnen, investiert die Volksbank Kur- und Rheinpfalz kontinuierlich in die Qualität ihrer Beratung, die in verschiedenen Kundenzufriedenheitsstudien, Vergleichstests und TÜV-Zertifizierungen immer wieder bestätigt wird. So konnte die Volksbank Kur- und Rheinpfalz den deutschlandweit durchgeführten, unabhängigen Bankenvergleichstest FOCUSMONEY CityContest für Speyer im vergangenen Jahr bei den Privatkunden zum vierten Mal in Folge gewinnen und wurde auch in der Firmenkundenberatung, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal getestet wurde, als beste Beraterbank Speyers ausgezeichnet.