47 engagierte Jahre für „seine Volksbank“

Volksbank Kur- und Rheinpfalz verabschiedet Vorstandsmitglied Heinz Kuppinger

Sein ganzes Berufsleben lang hielt er „seiner“ Volksbank die Treue, nun geht er in den wohlverdienten Ruhestand: In einer Feierstunde am heutigen Freitag wurde Heinz Kuppinger als Vorstandsmitglied der Volksbank Kur- und Rheinpfalz verabschiedet. Kuppinger hat in den vergangenen Jahrzehnten die Entwicklung der Genossenschaftsbank entscheidend geprägt und hatte großen Anteil an der Fusion der Volksbanken Speyer-Neustadt und Hockenheim, dem ersten länderübergreifenden Bankenzusammenschluss in der Geschichte des deutschen Genossenschaftswesens.

von links: Vorstandsmitglied Heinz Kuppinger, Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Oelbermann, Vorstandssprecher Rudolf Müller

Heinz Kuppinger begann seine Karriere bei der Volksbank Hockenheim. Schon bald übernahm er Führungsaufgaben und 1981, mit gerade einmal 31 Jahren, wurde der diplomierte Bankbetriebswirt zum Prokuristen ernannt. Seine fachliche und persönliche Kompetenz veranlasste 1985 den Aufsichtsrat, den gebürtigen Hockenheimer Kuppinger in den Vorstand der Bank zu berufen.

Führender Kopf hinter der historischen Dreierfusion zur Volksbank Speyer-Neustadt-Hockenheim

Als Bankvorstand der Volksbank Hockenheim war Heinz Kuppinger 1992 maßgeblich am Zusammenschluss mit der damaligen Raiffeisenbank Altlußheim beteiligt. Kuppinger war es auch, der die Zeichen der Zeit erkannte und 1999, nun als Vorstandsvorsitzender, die Fusion mit der Volksbank Speyer-Neustadt und der Raiffeisenbank Haßloch-Meckenheim zur Volksbank Speyer-Neustadt-Hockenheim  entscheidend mitgestaltete. Diese historische Dreierfusion – es war der erste bundeslandübergreifende Zusammenschluss innerhalb des genossenschaftlichen Verbundes – stärkte die wirtschaftliche Basis der Genossenschaftsbank  und schuf so die Grundlage für ein weiteres Wachstum der Geschäftsaktivitäten und eine deutliche Zunahme an Mitgliedern und Kunden.
„Durch Mut und vorausschauendes Handeln hat Heinz Kuppinger maßgeblich dazu beigetragen, unsere Bank fit für das 21. Jahrhundert zu machen, die genossenschaftliche Zukunft zu gestalten – und nicht zuletzt das Zusammenwachsen unserer Region zu fördern“,  erinnerte der Aufsichtsratsvorsitzende Reinhard Oelbermann in seiner Laudatio.

In den vergangenen Jahren begleitete Kuppinger außerdem die Fusionen mit der Volksbank Schwetzingen und der Raiffeisenbank Schifferstadt und hatte damit wesentlichen Anteil daran, dass die Volksbank Kur- und Rheinpfalz zu dem wurde, was sie heute ist. Als Bankvorstand war er zuletzt für die strategisch wichtigen Bereiche Gesamtbanksteuerung, Gesamtbankplanung und die  Kreditverwaltung zuständig.

In der besonderen Feierstunde wurde Kuppinger durch Direktor Edgar Schneider in Würdigung seiner Verdienste mit der Ehrennadel in Gold des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes e.V. ausgezeichnet.

Überreichung der Ehrennadel in Gold durch Herrn Direktor Edgar Schneider (Genossenschaftsverband)

Vielfältiges politisches, soziales und kulturelles Engagement

Heinz Kuppinger war ein gutes persönliches Verhältnis zu den Kunden und Mitgliedern „seiner Bank“ immer wichtig, außerdem lag es ihm immer am Herzen, sich für die Vereine und Institutionen der Region zu engagieren. Daher wird Kuppinger auch nach seiner Verabschiedung  im politischen, sozialen und kulturellen Leben auf beiden Seiten des Rheins präsent sein – etwa als Mitglied des Gemeinderats in Neulußheim oder als Vorstandsmitglied des Lions Clubs Hockenheim, dessen Gründungspräsident er war. Kuppinger engagiert sich außerdem als Beiratsmitglied in der Stiftung für Behinderte in Speyer und als Vorstandsmitglied des Vereins Bürgerhilfe und Kulturförderung Neulußheim. In seiner künftig etwas großzügiger bemessenen Freizeit reist und wandert er gerne mit seiner Frau und besucht regelmäßig die Heimspiele der TSG 1899 Hoffenheim und des SV Sandhausen.