Vertreterversammlung 2014

Volksbank Kur- und Rheinpfalz präsentiert bei Vertreterversammlung das beste Ergebnis ihrer Geschichte

BVR-Präsident Uwe Fröhlich als Ehrengast in der Speyerer Stadthalle

Speyer. Marktanteile hinzugewonnen, Kredite, Einlagen und Dienstleistungen im Plus, Verwaltungskosten gesenkt: Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz blickte an diesem Montag in der Speyerer Stadthalle auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2013 zurück und präsentierte mit einem Jahresüberschuss von 7,6 Mio. Euro nach Steuern das beste Ergebnis in ihrer 150-jährigen Geschichte.

Historische Niedrigzinsphase, komplexe regulatorische Anforderungen und ein anhaltend harter Wettbewerb: Trotz der nach wie vor schwierigen Rahmenbedingungen zog Vorstandssprecher Rudolf Müller nach einem Grußwort des Speyerer Oberbürgermeisters Hansjörg Eger ein positives Fazit des vergangenen Geschäftsjahres. „Wir haben unsere Chancen in vielen Geschäftsfeldern konsequent genutzt und sind auch 2013 gewachsen – nicht sprunghaft, sondern organisch auf Grundlage unserer risikobewussten Geschäftspolitik“, so Müller in seinem Vortrag vor 500 Vertretern und Ehrengästen aus Wirtschaft und Politik.

Neukreditvergabe erstmals über 500 Mio. Euro

Das Geschäftsvolumen stieg im Jahr 2013 um 2,6 % auf nunmehr fast 2,8 Mrd. Euro, die Neukreditvergabe stieg erstmals auf über 500 Mio. Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Volksbank Kur- und Rheinpfalz Bausparverträge im Wert von fast 140 Mio. Euro vermittelt und Lebensversicherungen mit einem Volumen von 39 Mio. Euro abgeschlossen. Im Wertpapiergeschäft verwaltet die Bank aktuell ein Vermögen von über 773 Mio. Euro.

Müller verwies in seiner Rede auch auf die günstige Entwicklung auf der Ausgabenseite: So konnte die Volksbank Kur- und Rheinpfalz im vergangenen Jahr die Verwaltungskosten weiter senken und verfügt nun über eine Aufwands-Ertrags-Relation von 56 % – ein Wert, der deutlich unter dem Durchschnitt der Volks- und Raiffeisenbanken, aber auch der Sparkassen liegt.

Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig entlastet

Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Jürgen Imo bescheinigte in einer vorgetragenen Kurzfassung des Prüfberichts dem Vorstand eine ordentliche Geschäftsführung. In der darauffolgenden Abstimmung wurden Vorstand und Aufsichtsrat von den stimmberechtigten Vertretern einstimmig entlastet. Die für eine weitere Amtszeit kandidierenden Aufsichtsräte Wolfgang Buschlinger (Haßloch), Peter Christ (Böhl-Iggelheim), Theo Herrmann (Otterstadt), Dieter Hopf (Reilingen) und Jürgen Kappenstein (Ketsch) wurden in ihrem Ämtern bestätigt. Den Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des erzielten Überschusses und der Ausschüttung einer Dividende von 4,5 % nahm die Vertreterversammlung einstimmig an.

Dirk Borgartz (stellv. Vorstandssprecher), Reinhard Oelbermann (Aufsichtsratsvorsitzender), Rudolf Müller (Vorstandssprecher), Uwe Fröhlich (Präsident BVR), Heinz Kuppinger (Vorstandsmitglied), Winfried Szkutnik(Vorstandsmitglied)

BVR-Präsident Fröhlich: „Eine klasse Bank, auf die Sie sehr stolz sein können“

Als Ehrengast begrüßte der durch den Abend führende Aufsichtsratsvorsitzende Reinhard Oelbermann den Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken, Uwe Fröhlich. Der BVR-Präsident gratulierte der Volksbank Kur- und Rheinpfalz zum 150-jährigen Jubiläum und lobte sie als ein vitales und modernes Institut. „Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz ist eine klasse Bank, auf die Sie sehr stolz sein können“, so Fröhlich. „Denn sie ist nicht nur wirtschaftlich stark, sondern beteiligt sich auch bei den verbundweiten Initiativen des BVR weit über ihren Wirtschaftsraum hinaus – beispielsweise als Pilotbank beim Umbau der Internet-Strategie der Volks- und Raiffeisenbanken.“

Uwe Fröhlich, Präsident des BVR (Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken)